Das kommt auch in Bad Urach nicht alle Tage vor: ein Großauftrag über insgesamt acht Großpumpen im Gesamtwert von rund 4 Mio. EUR für den indischen Markt. Diese werden zur Herstellung von Ammoniak und Carbamat eingesetzt, den Grundstoffen von Kunstdünger. Konstruktion, Fertigung und Montage sowie der abschließende Probelauf auf dem Prüfstand erstreckte sich über einen Zeitraum von insgesamt zehn Monaten. Zur Abnahme der Anlagen war ein Techniker der Betreiberfirma anwesend, um Funktion und Zuverlässigkeit zu überprüfen. Jetzt gehen die acht Riesen auf ihre Reise nach Indien, jede der Pumpen mit einem stolzen Gewicht von knapp 20 Tonnen.
Zürichs neues Wahrzeichen definiert auf 36 Etagen neue Maßstäbe für Geschäftsliegenschaften in punkto Architektur, Transparenz, Ausstrahlung und technischer Perfektion. Die deutsche Firma Brunnenbau Conrad GmbH mit Sitz in Merxleben/Thüringen gewann dazu einen Großauftrag für die Grundwasserabsenkung. In Zusammenarbeit der Firmen Bauer Spezialtiefbau und Brunnenbau Conrad GmbH wurde ein Brunnen mit 22 6″-Unterwassermotorpumpen der Baureihe Z 660-04 von ITT Lowara realisiert. Mit Fördermengen bis 78 m³/h und Förderhöhen bis 700 m bieten sie Wirkungsgrade bis 77 %. Für den Bauherren konnten aufgrund des hohen Wirkungsgrades der Pumpen Stromkosten während der 1-jährigen Bauzeit von über 130.000 € gespart werden.
Rudolf Gänsl, Geschäftsführer der in 2009 gegründeten Putzmeister Solid Pumps GmbH: „Die Pumpenwelt ist für uns begeisternd und herausfordernd. Ich bin davon überzeugt, dass wir in 5 Jahren über 30 % unseres Umsatzes in Feldern machen werden, die wir heute noch nicht im Fokus haben.“
Putzmeister ist seit Jahrzehnten ein Synonym für Beton- und Mörtelpumpen. Parallel zu diesem über viele Jahre hin boomenden Geschäftsfeld entwickelte sich die Industrietechnik, in der Putzmeister Kolbenpumpen für industrielle Zwecke angeboten wurden. Zum 1. August 2009 wurde die Putzmeister Solid Pumps GmbH – kurz PSP – als völlig eigenständige Geschäftseinheit mit dem Ziel gegründet, die Industrietechnik konsequent auszubauen. Mit Rudolf Gänsl als erfahrenem Pumpenfachmann und jetzt PSP-Geschäftsführer soll mit der Umstrukturierung den Besonderheiten des Anlagenbaus Rechnung getragen werden. Rund ein Jahr nach der Gründung wollten wir von dem in unserer nächsten Nachbarschaft angesiedelten Pumpenhersteller wissen, wie sich das Industrie-Geschäft entwickelt, welche Ziele verfolgt werden und was auf der bevorstehenden Ifat im Mittelpunkt der PSP-Präsentation steht.
Neubau der Fertigungshallen und des Bürotraktes TSW Bochum
Mit den erweiterten Hallen und dem Umzug der Transformatoren Service West (TSW) nach Bochum eröffnen sich den Kunden des Bochumer Instandhaltungsspezialisten Vogelsang Elektromotoren erweiterte Möglichkeiten. Neue Schwerlastkapazitäten ergänzen Ausstattung, Fertigungstiefe und Prüftechnik. TSW bietet mit diesen Kapazitäten vielen Industriezweigen Instandsetzungsarbeiten und Retrofitleistungen aus einer Hand.
Dank der mechanischen Fertigungsmöglichkeiten ist dabei auch in Situationen ungeplanter Ausfälle eine schnelle Reaktion möglich. Die hohe Fertigungstiefe ermöglicht kurze Reparaturzeiten, wozu ebenso die hohe Flexibilität durch das besonders an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Personalmanagement innerhalb der Gesellschaften der Vogelsang-Gruppe beiträgt.
Der „WebMaster“ vereint die Hauptanforderungen an ein modernes Wassermanagement, nämlich Messen, Aufzeichnen, Fernüberwachen und Regeln in einem einzigen Gerät. Das System erfasst die Daten und verteilt sie intelligent über Inter- und Intranet, Mobiltelefon oder Fax. Bei Grenzwertverletzungen, im Störungs- oder Wartungsfall verschickt das System automatisch Benachrichtigungen an die zuständigen Servicestellen.
(v.l.) Thomas Halstrick (Senior Vice President WILO SE, Regional Manager Americas), Gouverneur Sonny Perdue, Dr. Jochen Opländer (Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der WILO SE), Mike Easterley (President and CEO WILO USA LLC).
Hohen Besuch aus den Vereinigten Staaten von Amerika empfing der Pumpenspezialist Wilo SE am Freitag, 23. Juli 2010, in seinem Dortmunder Stammwerk. Der Gouverneur des amerikanischen Bundesstaates Georgia, Sonny Perdue, informierte sich gemeinsam mit einer hochkarätigen Wirtschaftsdelegation über das Unternehmen und die Produktion in Dortmund.
Wilo ist seit 2004 in den USA vertreten und erzielt dort mit ca. 60 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 24 Mio Euro (30 Mio. US-Dollar). Die nordamerikanische Produktionszentrale befindet sich im Bundesstaat Georgia. Der dortige Standort Thomasville soll dabei in den nächsten Jahren deutlich ausgebaut werden.
Hierfür werden bereits in 2010 zusätzliche Investitionen in Höhe von 2,2 Mio. Euro für Werkzeuge und Prüfeinrichtungen fließen. Zudem ist die Einführung von SAP als IT-Unterstützung für den Produktionsausbau geplant. Mit den in Thomasville produzierten Pumpen und Systemen für die Abwasserentsorgung und -behandlung sowie die Gebäudetechnik will der Hersteller seine Marktposition in den USA und in Kanada konsequent ausbauen.
Daher ist Georgia mit seiner zentralen Lage an der Ostküste der USA und den logistischen Vorteilen, wie dem weltgrößten Flughafen Hartsfield-Jackson, ein idealer Ausgangspunkt. Vorgesehen ist, dass die Dortmunder Zentrale die amerikanische Niederlassung im Ausbau durch technisches Know-how und Produktentwicklungen weitreichend unterstützen wird. Dadurch werde der Ausbau der amerikanischen Niederlassung auch im Stammwerk zu einer Schaffung neuer Arbeitsplätze führen, teilte Wilo in diesem Zusammenhang mit.
Am 23. Juli übernimmt die KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal die Mehrheit an der italienischem Firma ITACO/REEL s.r.l. Das Unternehmen ist über 25 Jahre mit kundenspezifischen Automatisierungs- und Antriebslösungen am internationalen Markt erfolgreich tätig.
Zwischen Juli 2009 und Mai 2010 führte die dena (Deutsche-Energie-Agentur) zusammen mit Grundfos eine Energieanalyse der Kühlwasserversorgung auf dem Gelände des Werks Bergkamen der Bayer Schering Pharma AG durch. Im Fokus der Analyse standen die in den Rückkühlanlagen installierten Kühlwasserpumpen und das zugrunde liegende Steuerungskonzept.
BioCrack ist ein Desintegrationsverfahren für Biogas- und Kläranlagen. „Derartige Verfahren sind in der Abwassertechnik bekannt. Für den Biogasmarkt ist das BioCrack-System völlig neu“, erklärt Holger Eggert, Marketingleiter bei Vogelsang. „Mit unserem Verfahren elektrokinetischer Desintegration steigert sich die Gasausbeute einer Anlage um bis zu 18 Prozent.“
Die internationale Markteinführung erfolgt anlässlich der Ifat Entsorga