WEG liefert Umrichterantriebe und Sanftanlasser für Pumpen an das spanische Konsortium, das die Tlemcem-Honaine-Entsalzungsanlage in der Nähe der algerischen Stadt Oran an der Grenze zu Marokko baut. Mit einer Produktionskapazität von 200.000 m³ Trinkwasser am Tag gehört die Anlage nach Fertigstellung zu den größten der Welt und kann die Grundversorgung von 750.000 Menschen sichern.
Auf der WTT-Expo in Karlsruhe zeigt die KSB zum ersten Mal ihre Wärmeträgerpumpe Etanorm SYT mit einer neuen Entlüftungseinrichtung namens „VenJet“. Diese sorgt dafür, dass Leichtsieder oder Wasserdampf während des Betriebes nicht in die Nähe der Gleitlager und der Gleitringdichtung kommen.
Vor allem bei der Gewinnung von Steinsalz setzt sich Natriumchlorid mit Sand und anderen Abbaumaterialien schnell in den Sammelbehältern fest. Der aggressive Stoff enthält nicht nur Verunreinigungen, sondern fördert auch die Korrosion in den Produktionsanlagen. Einer der weltgrößten Salzproduzenten musste daher immer wieder eine Reinigungsfirma mit Saugwagen kommen lassen, die in wochenlanger Arbeit den Schlamm aus den Tanks entfernte. Um diesen Aufwand zu reduzieren und die Kosten zu senken, wird hier inzwischen eine Tornado Drehkolbenpumpe verwendet. Die selbstansaugende Anlage kann mit einem Stapler leicht zwischen den Behältern versetzt werden und verkürzt das Absaugen durch ihre kontinuierliche Leistung von zwei Wochen auf rund fünf Tage.
Andreas Lossen ist seit kurzem für Werkskundendienst, Ersatzteilversorgung, Qualitätsanalyse oder technische Unterstützung in der Position des neuen Leiters Wilo Service DACH verantwortlich.
In der ersten Jahreshälfte 2011 erzielten die deutschen Industriearmaturenhersteller ein nominales Umsatzplus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit entwickelte sich die Nachfrage nach Industriearmaturen „made in Germany“ weiter dynamisch. Nach einem besonders starken Mai stagnierte im Juni das Umsatzwachstum. Investitionen, die während der Krise aufgeschoben wurden, sind inzwischen weitgehend getätigt. Der Nachholeffekt scheint deshalb langsam auszulaufen.
Für chromatographische Trennprozesse im industriellen Maßstab liefert Lewa seit Jahren Dosierpumpen und komplette Anlagen. Basis hierfür sind die reproduzierbare Dosiergenauigkeit und der große Stellbereiche. Diese Chromatographie-Systeme sind in aller Regel keine Standardlösungen, sondern werden exakt auf die Einsatzbedingungen und Betreiberforderungen ausgelegt.
Russlands Regierung hat in 2011 mit der Umsetzung des Programms „Sauberes Wasser“ begonnen. Mit diesem föderalen Programm, das bis zum Jahr 2017 läuft, soll sich die Situation der Wasserversorgung und Abwasserreinigung verbessern. In den kommenden sechs Jahren sind Investitionen von ca. 8 Mrd. Euro geplant. Wie groß der Nachholbedarf bei Ausrüstungen für die russischen Wasserwerke und Klärsysteme ist, hat sich schon 2010 an den Importzahlen gezeigt. Die Einfuhren von entsprechender Technik sind zweistellig gewachsen. Dabei sind deutsche Hersteller in der Regel die beliebtesten Lieferanten für Wassertechnologie.
Vom 05. bis 08. Juni 2012 findet bereits zum 10. Mal Russlands führende Fachmesse und Kongress für Wasser-Technologien statt. 2010 wurden 12.600 Fachbesucher und 1.000 Kongressteilnehmer registriert. Mit gut 77 deutschen Ausstellern war Deutschland bei der Ecwatech in 2010 unter den insgesamt 739 Ausstellern die stärkste Nation.
Zur Verstärkung der Präsenz im Nahen und Mittleren Osten und im arabischen Raum hat Lewa sein bisheriges Vertriebsbüro in Dubai zu einer rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaft ausgebaut. Die LEWA Middle East FZE hat ihren Sitz in der Freihandelszone Jebel Ali von Dubai. Als Geschäftsführer wurde Jim O’Neil berufen, der seit September 2010 bereits das Vertriebsbüro in Dubai leitete.