Nur noch wenige Tage bis zum Weltgipfel der Verfahrenstechnik und Biotechnologie in Frankfurt:
Am Sonntag, den 17. Juni 2012, startet die Achema mit der Eröffnungssitzung.
Rund 3.800 Aussteller, davon fast die Hälfte aus dem Ausland, präsentieren auf dem Messegelände vom 18. bis zum 22. Juni 2012 ihre zahlreichen Innovationen.
Der gemeinnützige Förderkreis Strömungsmaschinen e.V. baut zurzeit auf seiner Homepage eine Internet-Praktikantenbörse auf. Damit sollen Studierende eine einfache und schnelle Möglichkeit haben, sich über Industriepraktika zu informieren. Für Pumpenhersteller bietet diese Börse die Möglichkeit, schon frühzeitigmit qualifiziertem akademischem Nachwuchs in Kontakt zu kommen.
Schroeder Valves, Spezialhersteller von Pumpenschutzarmaturen, hat einen neuen Hochleistungs-Prüfstand in Betrieb genommen. Dieser ermöglicht es, jedes gefertigte Ventil einer 100% Funktionsprüfung zu unterziehen.
Bei Standardreglern für Regelventile fährt die Armatur bei Ausfall des Stellsignals oder der Versorgungsspannung in ihre mechanische Sicherheitsstellung. Dies ist aber nicht bei allen Anwendungen gewünscht. Es gibt auch Anwendungen mit der Anforderung, dass das Regelventil in der aktuellen Position verbleibt (wie z.B. in der Wasser- oder Gasversorgung). Speziell hierfür hat Schubert & Salzer Control Systems eine Sonderversion des digitalen Stellungsreglers 8049 in 4-Leiterausführung entwickelt.
In der ersten Jahreshälfte 2011 erzielten die deutschen Industriearmaturenhersteller ein nominales Umsatzplus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit entwickelte sich die Nachfrage nach Industriearmaturen „made in Germany“ weiter dynamisch. Nach einem besonders starken Mai stagnierte im Juni das Umsatzwachstum. Investitionen, die während der Krise aufgeschoben wurden, sind inzwischen weitgehend getätigt. Der Nachholeffekt scheint deshalb langsam auszulaufen.
Die Clean-Break Kupplungen der neuen CP-Serie wurden für Wasserhydraulikanlagen sowie für anspruchsvolle Medien in
Chemie
Medizin
Verfahrenstechnik sowie des
Maschinenbaus
entwickelt. Der Forderung, auch unter Restdruck eine ergonomische und spritzfreie Bedienung zu ermöglichen, konnte mit einer speziellen Ventiltechnik entsprochen werden. Die funktionsbedingte Restleckage wurde so minimiert, dass während des Entkuppelvorgangs der Armatur praktisch kein Medienverlust auftritt. Entsprechend wird durch erneutes Kuppeln nahezu kein Fremdmedium in das Leitungssystem eingetragen.
Die Kugelsektorventile Typ 4040 werden überall dort eingesetzt, wo konventionelle Armaturen aufgrund der harten Betriebsbedingungen versagen. Sie eignen sich zum genauen Regeln und sicheren Absperren von problematischen Medien, wie beispielsweise
schleißenden Aufschwemmungen von Erzen, Kohle oder Asche,
pastösen Medien,
Feststoff verunreinigten oder faserhaltigen Abwässern,
Suspensionen in der Papier- und Zellstoffindustrie,
Am 24. März 2011 hat KSB den südkoreanischen Armaturenspezialisten Seil Seres Co. Ltd. erworben. Die 1982 gegründete Firma mit mehr als 130 Mitarbeitern hat ihren Sitz in Seoul, der Fertigungsstandort befindet sich in Busan, der zweitgrößten Stadt Südkoreas. (weiterlesen …)
Abb. 1: Die Schlitzscheiben des Drosselorgans von Gleitschieberventilen
Gleitschieber-Stellventile sind handlich, kompakt, leicht und hochgenau. Sie regeln flüssige, dampf- und gasförmige Medien präzise, schnell und wirtschaftlich. Das Herz aller Gleitschieberventile sind zwei aufeinander gleitende und gegeneinander dichtende Schlitzscheiben (Abb. 1).
Die eine senkrecht zur Strömungsrichtung im Gehäuse fixierte Dichtplatte besitzt eine bestimmte Anzahl von Querschlitzen. Die zweite drehfest ausgerichtete Scheibe mit der gleichen Schlitzanordnung wird senkrecht dazu verschoben und verändert so den Durchflussquerschnitt. Die anliegende Druckdifferenz drückt die bewegliche Scheibe auf die feststehende Scheibe. Das Gleitschieberventil dichtet also ohne jeglichen metallischen Sitz.
Dieses herausragende Konstruktionsprinzip bildet die Voraussetzung für eine extrem kurze und kompakte Bauweise mit systembedingt sehr niedrigem Gewicht. So wiegt das neu entwickelte Gleitschieberventil mit der Nennweite DN250 gerade mal 50 kg inklusive Stellantrieb, ein Sitz-Kegel-Ventil gleicher Nennweite bringt es in der Regel auf 500 kg.
Die deutschen Hersteller von Industriearmaturen profitieren von der positiven Entwicklung auf den Weltmärkten: 2010 erzielten diese ein nominales Umsatzplus von 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Positive Impulse kamen vor allem aus dem Außenhandel. Insgesamt liegt der Umsatz wieder über Vorkrisenniveau.