Mit der neuen einstufigen Baureihe MTA hat Grundfos eine Rückförderpumpe entwickelt, die Kühlschmierstoffe mit Spänen und anderen abrasiven Bestandteilen bis zu einem Durchmesser von 10 mm fördert. Das halboffene Laufrad widersteht diesen Feststoffanteilen, ist korrosionsbeständig und fördert viskose Medien bis 75 cSt ohne den Motor zu überlasten. Da konstruktiv auf eine Wellendabdichtung verzichtet wurde, sind die Pumpen trockenlaufsicher und wartungsfrei.
Grundfos führt die Serviceaktivitäten für Deutschland, Österreich und die Schweiz (D-A-CH) unter einer gemeinsamen Service-Organisation mit mehr als 80 Service-Spezialisten zusammen. Dahinter steht nach Unternehmensangaben die Überzeugung, dass größere Teams ein höheres Synergie-Potential bieten. Die regionale Präsenz soll dennoch gewahrt bleiben. Als Leiter der neuen Organisation konnte Peter Hohoff (49) für das Unternehmen gewonnen werden.
Rund 75 % aller Störmeldungen (hier sind auch die Fehlmeldungen eingeschlossen) bei Schmutz- und Abwasserpumpen basieren auf einem defekten Schwimmerschalter oder dem Ausfall von Sensoren. Um derartige Probleme zu unterbinden, bietet Grundfos für wichtige eine AutoAdapt-Funktion an. Mit AutoAdapt ausgerüstete Pumpen sind Stand-alone-Lösungen, die der Gebäudetechnik-Planer ohne großen Aufwand in ein SCADA oder Fernüberwachungssystem integrieren kann.
Pumpen verbrauchen einen großen Teil des weltweit verfügbaren Stroms. Durch den Einsatz von energieeffizienten Pumpen und Motoren kann der durchschnittliche Energieverbrauch der Pumpen um bis zu 60 % reduziert werden – nur wird dieses Potential bei weitem (noch) nicht genutzt. Grundfos sieht sich als weltweit führender und am Gedanken der Nachhaltigkeit orientierter Pumpenhersteller in der Verantwortung, dieses enorm hohe Einsparpotential mit Hilfe marktfähiger Produkte zu realisieren. Doch dies ist nur einer von zahlreichen Schritten – Grundfos unterstützt z.B. auch die Organisation Act Now, die sich dafür einsetzt, das Wissen um einfache und verfügbare Lösungen, den Energieverbrauch und damit den CO2-Ausstoß rasch und nachhaltig zu senken. Hier ein Video, das zum Nachdenken anregt.
Als ‚Machine-to-Machine-Kommunikation‘ (M2M) bezeichnet man den automatisierten Informationsaustausch zwischen Geräten, Maschinen und Leitstellen, beispielsweise zur Fernüberwachung. Beim jährlichen M2M Summit wird der M2M Best Practice Award vergeben. Grundfos erhielt den Best Practice Award 2011 in der Kategorie ‚Advantages‘ für das ‚Grundfos Remote Management GRM‘.
Wasser/Wasser-Wärmepumpen schöpfen die Heizwärme aus dem Grundwasser, das auch im Winter noch eine Temperatur von +7 bis +12 °C besitzt. Für den Betrieb sind ein Förder- sowie ein Schluckbrunnen erforderlich: Eine Brunnenpumpe entnimmt dem Förderbrunnen Grundwasser, das über den Verdampfer der Wärmepumpe bzw. einen Zwischenwärmetauscherkreis geleitet wird, dabei abkühlt und über den Schluckbrunnen wieder ins Erdreich zurückkehrt. Die Förderleistung der installierten Brunnenpumpe richtet sich nach der geforderten Heizleistung der Wärmepumpe. Damit die Rechnung für den Betreiber möglichst rasch aufgeht, sollte die installierte Brunnenpumpe robust sein und durch einen hohen Wirkungsgrad für geringe Betriebskosten sorgen. Durch eine energiesparende Brunnenpumpe steigt die Jahresarbeitszahl (JAZ = Verhältnis zwischen abgegebener Wärmemenge und zugeführter Energie) der Gesamtanlage, die ein wichtiges Kriterium bei der Förderung der Anlage durch die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) darstellt.
Die Europäische Stiftung für Qualitäts-Management EFQM (European Foundation for Quality Management) wurde 1988 von führenden Unternehmen Europas gegründet. Die gemeinnützige Organisation mit mehr als 500 Mitgliedern aus über 55 Ländern hat ihren Sitz in Brüssel. Um die unter Qualitätsgesichtspunkten besten Unternehmen Europas zu identifizieren, wird jedes Jahr der EFQM Excellence Award ausgeschrieben. Mittlerweile ist dies der anerkannt wichtigste europäische Qualitätspreis. 2011 gelang es Grundfos in einem ersten Schritt, in die exklusive Runde der 18 Finalisten aufgenommen zu werden – bereits das ist ein großer Erfolg. Aus dem Finalisten wurde schließlich ein stolzer Preisträger in der Kategorie ‚Ausgewogene Ergebnisse erzielen‘ (Achieving Balanced Results).
Auch wenn Zirkulationspumpen zum Bereitstellen von Warmwasser an allen häuslichen Entnahmestellen (Dusche, Wasserhahn) nicht der Ökodesign-Richtlinie (ErP) unterliegen, bleibt Grundfos seiner Philosophie in Sachen Energieeffizienz treu: Die neue Warmwasser-Zirkulationspumpe Comfort PM ist mit einem sehr sparsamen Permanentmagnet-Motor ausgestattet. In Verbindung mit der AutoAdapt-Regelung zur Anpassung an den individuellen Warmwasserverbrauch kommt die Pumpe mit einer Leistung von gerade einmal 5 bis 8,5 W aus!