Der Förderkreis Strömungsmaschinen Kaiserslautern e.V. hat auch für das Jahr 2010/2011 wieder Stipendien und Arbeiten an Studierende mit Fachausrichtung Stömungsmaschinen vergeben. Die Anzahl an Bewerbungen hat sich sowohl bei den Stipendien als auch bei den Arbeiten gesteigert und die Juroren waren sich einig, dass die Qualität in der Breite ebenso gewonnen hat. Die Anzahl der beteiligten Hochschulen, deren Studenten sich für eine oder beide Auszeichnungen bewarben, nahm ebenso zu, Hoch erfreut zeigte sich der Vorstand über die Tatsache, dass eine Reihe weiblicher Kandidaten Anträge eingereicht hatten, was sich auch nachhaltig bei den Preisträgern widerspiegelt.
Das Fachgebiet Strömungsmaschinen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) kann auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der hydraulischen Strömungsmaschinen zurückgreifen. Hierbei liegen die Kernkompetenzen nicht nur in der klassischen Auslegung der Maschinen und ihrer Anbauteile, sondern auch in der numerischen Berechnung sowie in der Untersuchung von Strömungsfeldern rund um die Maschine mit laseroptischen Methoden. In Kombination mit den unterschiedlichen Messstrecken und Versuchsständen für Luft und Wasser konnten über die Jahre schon verschiedene Maschinengeometrien optimiert werden. Die sehr positiven Erfahrungen mit nationalen wie internationalen Kunden bestätigen dies.
Am Lehrstuhl SAM der TU Kaiserslautern wurde ein Pumpenwettbewerb durchgeführt. Studierende des Maschinenbaus entwarfen Hydrauliken für ein Laufrad einer Spiralgehäusepumpe, die von dem Unternehmen KSB zur Verfügung gestellt wurde.
Viele Hersteller von Pumpen und Verdichtern sind Hidden Champions: innovative Firmen, die mit hochwertigen Produkten und exzellenter Beratung ihren Platz im Weltmarkt erfolgreich behaupten. Dieser Erfolg kann auch an der Anzahl der Patente gemessen werden oder an den, von deutschen Herstellern geprägten internationalen Normen für Wasser- und Chemienormpumpen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war und ist die gute Ausbildung von Ingenieuren an deutschen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen. Dieser Nachwuchs ist der wichtigste “Rohstoff” für die Hersteller von Pumpen, Turbinen, Kompressoren und Verdichtern.